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07.10.2019
Von: Andreas Heidemann

Wanderwetter für Schnadegang


Herbert Schwarz zeigt Grenzverlauf

Herbert Schwarz führte uns sachkundig an den Grenzen entlang.

Die Schnadegänger sammeln sich zum Gruppenfoto

Die Schnadegänger am Start in Opherdicke.

Das Lastenrad fährt den Berg hoch

Unser Begleitfahrzeug "Holla", das HOLzwickeder LAstenrad.

Ein Blick auf das Tablet mit der historischen Karte

Erläuterung der alten Karten am Tablet vor Ort

Die Schnadegänger sitzen beim Abschlusspicknick

Picknick am Ziel mit Erläuterungen zum Erbstollen von Joachim Huske.

OPHERDICKE. Nach einigen Jahren Pause haben wir im Jahr 2019 wieder einen Schnadegang unter der bewährten, fachkundigen Leitung unseres Mitglieds Herbert Schwarz veranstaltet. In diesem Jahr haben wir der Opherdicker Grenze ab Altendorf bis zur Holzwickeder Grenze zu Unna-Massen am Mundloch des Caroliner Erbstollens unsere Aufmerksamkeit gewidmet.

Die allgemein ungünstige Wetterlage des langen Wochenendes ab dem Tag der deutschen Einheit hat für unseren Schnadegang extra eine Pause eingelegt. Wir konnten beim Spaziergang ohne Regen mit zwischenzeitlichem Sonnenschein unsere Natur genießen. Mit dabei war als Begleitfahrzeug "HOLLA", das Holzwickeder Lastenrad, um Getränke und Obst für unterwegs zu transportieren. Dank elektrischer Unterstützung waren auch bergauf führende Teilstrecken kein Problem. Die Grünen aus Holzwickede haben sich mit dem elektrisch unterstützten Lastenrad dem Verleihsystem des ADFC-Kreisverbandes  angeschlossen. Über das Verleihsystem steht das Rad allen Interessierten kostenlos zur Verfügung.

Unterwegs unterstützte uns neben dem Fachwissen von Herrn Schwarz zusätzlich modernste Technik: über ein mitgebrachtes Tablet konnte unterwegs vor Ort die aktuelle Situation mit der Einzeichnung auf alten Katasterkarten verglichen werden. So wurden teilweise kleine Grenzänderungen im Laufe der letzten 200 Jahre sichtbar gemacht.

Als Ziel diente dieses Jahr das Mundloch des Caroliner Erbstollens. Nach siebeneinhalb Kilometern erwartete uns dort ein Abschlußpicknick und ein Blick in den Caroliner Erbstollen. Herr Joachim Huske vom lokalen Arbeitskreis des Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten im Ruhrrevier hat uns den Stollen aufgeschlossen und in einem kleinen, informativen Vortrag die Geschichte dieses Ortes und des Stollens nahegebracht.

Alle Beteiligten zogen ein positives Fazit des Schnadegangs, unser Dank gilt allen Beitragenden, insbesondere unserem streckenkundigen Herbert Schwarz für Wegwahl und fachkundige Erläuterungen, Herrn Huske für den Bergbauvortrag und ganz besonders auch Birgit Skupch und Doris Zumbusch, die seit Wochen für die Vorbereitung und dann für das Abschlusspicknick gesorgt haben.




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