Geschichtswerkstatt





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Eisenbahn und Holzwickede

           

Die Historie zur Eisenbahn im Gemeindegebiet Holzwickede ist beispielhaft für die Industrialisierung im Ruhrgebiet. Beginnend im Jahr 1852 mit der Planung einer eingleisigen Streckenführung von Dortmund nach Soest  entwickelt sich das Bahngeschehen in Holzwickede bis zum 2. Weltkrieg als Knotenpunkt wichtiger Streckenführungen zum Verschiebebahnhof  mit 80 Lokomotiven, 10 Stellwerken, 4 Ablaufbergen und 50 parallelen Gleisanlagen  und 1000 Beschäftigten.

   

Gleisbild aus dem Jahr 1924

Geplant  mit Streckenführung  im ursprünglich unbesiedelten Raum von West nach Ost quer durch 4 Bauerschaften, wächst der Ort Holzwickede um die Bahn herum und schließt sie damit innerörtlich ein, wie dies die folgende Ansichtskarte mittels Luftbild ca. 1980 verdeutlicht.

                 

Von ehemals 1000 Arbeitsplätzen im Bahngeschehen Holzwickede ist keiner (!) mehr übrig geblieben. Auch dies ist ein Paradebeispiel der Strukturveränderungen im Ruhrgebiet und niemand kann den Bahnhof  und seine Historie besser vorstellen als Hermann Volke als ehemals betroffener „Bahner“ auf seiner Homepage

http://www.klgv-oelpfad.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=178511

                                                    

 

 Hermann Volke an seinem Arbeitsplatz  im Schalterbetrieb Bahnhof Holzwickede